Werden wir Deutschen im Alter unweigerlich pflegebedürftig?

Geht es nur uns so oder kriegen auch Sie ein mulmiges Gefühl, wenn Sie sich dieses Werbeplakat ansehen? »3 von 5 Deutschen werden pflegebedürftig.« Ernsthaft?! Gut, es handelt sich um ein Versicherungsunternehmen und dieses möchte Versicherungen verkaufen.

So weit, so verständlich.

Dennoch wundert es uns, dass diese öffentlich verbreitete Prognose so gänzlich unkommentiert bleibt in der öffentlichen Wahrnehmung. Uns gingen sofort mehrere Gedanken durch den Kopf:

Nr. 1: Klar, die wollen Versicherungen verkaufen. Also schön schwarzmalen!
Nr. 2: Über die Hälfte der Deutschen wird also in Zukunft pflegebedürftig. Und das, obwohl wir in einem Land leben, in dem es alles, was man zum Leben braucht, im Überfluss gibt. Keiner muss Hunger leiden oder frieren, jeder kann sich sportlich betätigen und soziale Kontakte pflegen. Zumindest bis vor Kurzem war das Normalität. Diese Prognose ist eine Katastrophe und ein unglaubliches Armutszeugnis für unser Land!

Wir halten es NICHT für normal, dass man im Alter pflegebedürftig wird, und schon gar nicht in so großem Maßstab. Also, was läuft hier falsch??

Pflegebedürftigkeit kann ja aus ganz verschiedenen Ursachen heraus entstehen. Neben körperlichen Gebrechen dürfte die Demenz eine herausragende Rolle spielen.

Ist das wirklich unser Schicksal?

Wir sind überzeugt davon, dass jeder selbst sehr viel dazu beitragen kann, gesund alt zu werden. Eigenverantwortung heißt das Zauberwort!

Unsere moderne Zeit mit Unmengen an Fertignahrung mit z. T. abenteuerlichem Inhalt, Fast Food, Rund-um-die-Uhr-Beschallung durch Hunderte Fernsehprogramme und Computerspiele, ständige Präsenz auf Social-Media-Kanälen, Glyphosat auf den Feldern, Antibiotika im Trinkwasser und und und – die Liste negativer Einflüsse auf die Gesundheit ließe sich schier endlos erweitern – fördert Bequemlichkeit und energiereiche, aber nährstoffarme Ernährungsweise. Nicht, dass Sie uns falsch verstehen – wir bei der GBB schätzen auch Bequemlichkeit sehr. Aber, wenn wir uns den Krankenstand der Bevölkerung anschauen (wir meinen hier nicht die symptomlos Kranken, positiv Getesteten) und die Prognosen fürs Alter, fürchten wir, dass in diesem Fall zu viel Bequemlichkeit den Menschen eben nicht guttut.

In einem Punkt sind sich die Mediziner tatsächlich einig: Gutes und nährstoffreiches Essen, regelmäßige körperliche Betätigung, gute Beziehungen und soziale Kontakte, eine sinnvolle Aufgabe im Leben sowie mäßiger Alkohol- und Fleischkonsum können maßgeblich zu einem gesunden Leben bis ins hohe Alter beitragen.

Sie wollen sich selbst informieren oder vielleicht sogar anderen Menschen helfen, ein gesünderes, erfüllteres Leben zu führen? Dann ist möglicherweise unser Kurs Ernährungs- und Gesundheitsberater genau das Richtige für Sie. Kommen Sie einfach mal bei uns vorbei oder vereinbaren Sie einen Termin für ein unverbindliches Beratungsgespräch. Wir freuen uns auf Sie!

Übrigens, sehr interessant in diesem Zusammenhang ist der Artikel »Gesundheitssystem – In der Fortschrittsfalle« von Prof. Dr. Klaus Dörner aus dem Deutschen Ärzteblatt von 2002. Schauen Sie mal rein. Es lohnt sich!

 

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