Unsere Kompetenzanalyse – PerScreen, bitte was?

Bei der Angebotserstellung zur beruflichen Weiterbildung bieten wir unseren künftigen Teilnehmern auch immer die Option, im Rahmen eines kurzen begleitenden Jobcoachings das Persönlichkeits-Profil-Screening PerScreen durchzuführen.

Dieses diagnostische Verfahren zur Ermittlung berufsrelevanter Soft Skills nutzen wir bei der GBB seit 2002 mit großem Erfolg und wir freuen uns auch heute noch jedes Mal darüber, wenn unsere Teilnehmer einen persönlichen Nutzen daraus ziehen können und das obendrein auch noch gegenüber Dritten kundtun. In diesem Bericht hat Frau Klauke, eine Teilnehmerin aus unserem Berliner Standort in Tempelhof, ihre Eindrücke für uns aufgeschrieben. Vielen Dank dafür!

PerScreen, bitte was?

So ging es mir, als ich im Rahmen einer Weiterbildung bei der GBB im Tempelhofer Damm einen Termin zu diesem, für mich bisher unbekannten, Begriff hatte. Was wird es sein, was bedeutet »PerScreen«, was bringt es mir am Ende, wozu soll das alles gut sein? Fragen über Fragen, die vor Beginn für mich unbeantwortet blieben. Die Neugier war entsprechend groß und als der Termin näher rückte, war ich schon etwas aufgeregt. Am 26. April war es dann soweit. Um 10 Uhr startete, mit einer kurzen Einweisung durch Herrn Dr. Peter Schmidke von der PerScreen.Net GmbH aus Fürstenwalde das gleichnamige PerScreen-Verfahren.

Es ist ein wissenschaftlich fundiertes diagnostisches Verfahren zur Ermittlung von arbeitsmarktrelevanten Persönlichkeitseigenschaften, welches von 1991 bis 1996 durch Prof. a. D. Dr. Matthias Scharlach (Erfurt) entwickelt und geeicht wurde. PerScreen wird rechnergestützt online dargeboten und besteht aus ca. 120 Aussagen sowie ggf. einem Zusatzfragebogen. Neben dem Anklicken einer von jeweils vier Antwortalternativen sind auch kurze Texteingaben erforderlich. Dabei sollte möglichst zügig nach dem Lesen der Aussagen, ohne länger darüber nachzudenken, also ganz spontan, eine der vier Antwortmöglichkeiten ausgewählt werden. Die Zeit, die dafür benötigt wird, liegt bei ca. 30 bis 45 Minuten.

Völlig überrascht, welche vielfältigen Bereiche deiner Persönlichkeit mit den Aussagen abgedeckt werden, war ich an manchen Stellen auch kurz davor, mir etwas mehr Zeit mit der Antwort zu lassen, länger darüber nachzudenken. Und genau dies sollte man möglichst vermeiden. Am Ende war es nach ca. 30 Minuten geschafft, 120 Fragen, mit meinen dazugehörigen Antworten, sollen nun eine Einschätzung meiner Stärken und Schwächen im Alltag, vor allem auch im beruflichen, aufzeigen. So, nun heißt es auf die Auswertung zu warten. Ich war gespannt.

An dem darauffolgenden Montag war es dann soweit. Dr. Schmidke erwartete mich schon, um mit mir in einem persönlichen Gespräch die Analyse jedes einzelnen Punktes zu besprechen, zu erklären und die Bedeutung für meinen Alltag, speziell auch für eine neue berufliche Herausforderung, darzulegen. Ich war nach diesem Gespräch völlig »geflasht«, beeindruckt und begeistert, wie exakt mich »PerScreen« eingeschätzt hat und das anhand von 120 Fragen mit meinen dazugehörigen Antworten. Ohne hier zu übertreiben, zu 90 Prozent spiegelt dieses »Experiment« meine Persönlichkeit, mein ICH, wider. Es gibt einem die Möglichkeit, sich zu reflektieren, bestimmte Verhaltensmuster auch zu überdenken, sie in eine positivere Richtung zu lenken. Man selbst kommt ja eher selten auf die Idee, sich und sein Verhalten zu hinterfragen. Am Ende der Auswertung erhält jeder Teilnehmer eine toll zusammengestellte kleine Mappe mit einer Gesamtübersicht der persönlichen Gewichtung zu den unterschiedlichen Bereichen, z. B. wie wirke ich auf andere im privaten Umfeld, wie gehe ich mit Stress um, bin ich teamfähig, wäre ich für einen Arbeitgeber auf Grund meines Persönlichkeitsprofils interessant.

Zusammenfassend möchte ich mich bei der GBB mbH mit ihrer Tempelhofer Schulleiterin Frau Pachl-Mix und bei Herrn Dr. Schmidke bedanken, diese Gelegenheit des PerScreenings hier im Rahmen meiner Weiterbildung bekommen zu haben, denn wer kann schon auf Anhieb seine Stärken und Kompetenzen benennen, sich selbst realistisch einschätzen.

Vielen Dank!

Ilka Klauke

 

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