Workshop zum Thema Demenz gibt Impulse für Betreuungsassistenten

Zu unserer modularen Weiterbildung mit FlexiBil gehören wöchentliche Workshops, die von unseren eigenen Trainern oder aber von Experten aus der Wirtschaft geleitet werden.

Die Teilnehmer unserer beiden Berliner Standorte werden regelmäßig und rechtzeitig über geplante Veranstaltungen informiert und können diese Workshops dann in ihre ganz persönliche Bildungsplanung integrieren.

Eine Teilnehmerin berichtet

Frau Usku

Frau Süreyya Usku, zukünftige Betreuungsassistentin für nichtpflegerische Seniorenbetreuung, hat einen Workshop in Berlin-Wedding zum Thema Demenz besucht und berichtet für uns davon:

Am 14.03.2013 kam Frau Hellwig zu uns ins Haus, um uns über das Thema Demenz zu informieren. Sie erzählte uns über die 10 Grundsätze der Validation, z. B.: Alle Menschen sind einzigartig und müssen als Individuen behandelt werden. Alte Menschen kann man nicht dazu zwingen, ihr Verhalten zu ändern. Ein Mensch ändert sein Verhalten nur, wenn er es will.

Wir sprachen u. a. auch über Kommunikationsregeln. Man sollte bei verwirrten alten Menschen keine W-Fragen stellen (wer, warum, wie), einem verwirrten Menschen nie widersprechen, da er in seiner eigenen Welt lebt.

Schwierige Situationen lassen sich gelegentlich nicht verhindern. Wird eine demenzkranke Person plötzlich aggressiv oder ist sie stark verängstigt, sollte zunächst die Frage im Mittelpunkt stehen, ob es einen erkennbaren Grund oder eine Erklärung für dieses Verhalten gibt. Liegt es in der Situation begründet? Kann die Situation beruhigt werden, indem die Rahmenbedingungen verändert werden? Oder liegt das Verhalten in der Biographie begründet? Kann jemand dazu Auskunft geben?

Bei der Arbeit mit alten Menschen sollte man unbedingt mit Konfliktsituationen umgehen und Konflikte entschärfen können. Konflikte werden in der Regel negativ gesehen. Sie sind aber eher Warnsysteme im Rahmen des Zusammenlebens, des Zusammenarbeitens und der Kommunikation untereinander.

Ich bin sehr dankbar, dass sich Frau Hellwig die Zeit für uns nahm, um über dieses für mich wichtige Thema zu sprechen. Ich hätte mir mehr Zeit gewünscht, um das Thema Demenz zu vertiefen und einen besseren Einblick in die Krankheit zu bekommen.

Vielen Dank, liebe Frau Usku, für Ihren Bericht über den Workshop und für Ihre Anregung. Wir werden weitere ähnliche Veranstaltungen zum Thema organisieren!

Kompetenz aus der Praxis

Der aktuelle Workshop zur Demenz wurde von Frau Karin Hellwig geleitet, die schon mehrfach für ähnliche Themen bei uns im Wedding tätig war.

Frau Hellwig ist gelernte Gesundheits- und Krankenpflegerin und hat umfangreiche berufliche Erfahrungen in der Haus- und Krankenpflege sowie im intensivmedizinischen Pflegedienst gesammelt. Nach dem Bachelorabschluss im Pflegemanagement belegt sie derzeit den Masterstudiengang Management, Education und Diversity an der Evangelischen Hochschule. Immer die Stärkung der Pflegeberufe im Fokus, wird Frau Hellwig nach erfolgreichem Master-Abschluss im Bildungsbereich tätig werden. Wir freuen uns, mit Frau Hellwig eine überaus kompetente und engagierte Frau aus der Praxis für unserer Teilnehmer gewonnen zu haben!

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25.03.2013 | Rubrik: Bemerkungen, GBB-Aktuell, Seminare | 0 Kommentare

Kommentare & Anmerkungen

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