Unsere IdA-Jugendlichen schildern Eindrücke von Kreta und von der Arbeit in ihren Praktikumsfirmen

Mit IdA - Integration durch Austausch auf Kreta

Die Jugendlichen des 2. Abschnitts aus unserem Projekt »Labyrintus« sind jetzt schon über 7 Wochen auf Kreta im Praktikum.

Hier berichten unsere Teilnehmer wieder, wie sie Land und Leute auf Kreta erleben, wohin der letzte gemeinsame Ausflug ging und wie sie mit der Arbeit und den Menschen in ihren Praktikumsfirmen klarkommen.

Vivien Vogel erzählt vom CretAquarium:

Das CretAquarium

Es war wieder so weit; am Samstag, den 16.10.2010 machten wir unseren 3. Gruppenausflug. Wir starteten um 10:45 Uhr am Busbahnhof in Heraklion. Diesmal ging es in das CretAquarium nach Gouves, 14 km östlich von Heraklion. Auf dem Gelände der früheren amerikanischen Militärbasis entstand vor einigen Jahren das »CretAquarium«, auf Griechisch »Thalassokosmos« - die Welt des Meeres.

Als eines der größten europäischen Aquarien bietet CretAquarium seinen Besuchern eine einzigartige Möglichkeit, die bezaubernde und faszinierende Mittelmeer-Unterwasserwelt zu erkunden. Wir waren alle gespannt, welche Meerestiere wir wohl zu sehen bekommen. Viele Fischarten waren sehenswert, doch ich denke, die Attraktion des Aquariums waren wohl für uns alle die Haie. Vor dem Hai-Bassin entstanden auch unzählige Fotos.

Das Hai-Bassin

Nach der Besichtigung schlemmerten ein paar von uns noch ein leckeres Baguette und dann traten wir wieder den Heimweg an. Einige von uns fuhren gleich ins Apartment, andere blieben in Heraklion und gingen ausgelassen shoppen.

Wir sind gespannt, wohin der nächste Ausflug uns führt.

Eindrücke von Kreta und den Praktikumsplätzen:

  • Christian Erbuth

Helen Bräunig und Christian Erbuth

Da war ich nun auf Kreta, bei super Wetter, bei meinem Praktikumsplatz und um mich rum alles Griechen. Ich verstand kein Wort. O man, wie soll ich da arbeiten? Ich versteh keinen und mich versteht auch keiner ... Aber meine Angst wurde mir schnell wieder genommen, denn ich wurde sehr herzlich aufgenommen. Mein erster Eindruck? Nun ja, anfangs gab es Verständigungsprobleme, aber mit einfachem Englischkenntnissen klappt alles ganz gut. Die Menschen sind sehr gemütlich, höflich und man findet sehr schnell in die Mentalität hinein. Die Arbeitseinstellung ist sehr ruhig, diese Einstellung wird aber hier auch von dir verlangt. Ängste, die man zu Beginn hatte, werden ziemlich schnell ausgeräumt, wenn man sich auf das Land und seine Sitten einlässt.

  • Helen Bräunig

Nachdem wir im Apartment angekommen waren, war mein erster Eindruck positiv, zumal wir nur ca. 300 m vom Strand entfernt waren. Nun hatte jeder sein Zimmer bezogen und sich seinen ersten Eindruck gemacht ... Auf zum Strand! Abschalten und das Meer rauschen hören - dass war, was wir jetzt alle brauchten. In meiner Praktikumsfirma Blue wurde ich für den Export eingeteilt. Meine Aufgabe: Deutsche Bootshops und Händler zu finden und diese zu kontaktieren, um Geschäftsbeziehungen aufzubauen und zu entwickeln. Die Leute auf Arbeit waren alle sehr nett und mit der Kommunikation hatte ich keine Probleme, auch wenn die Griechen ihre eigene Art haben, Englisch zu sprechen. Für meine Arbeitsweise wurde ich so oft gelobt, wie in meinen ganzen 3 Jahren Ausbildung nicht. Obwohl ich ganz normal arbeitete, wurde ich darauf hingewiesen, dass ich nicht so schnell machen sollte. Das wäre wohl in Deutschland nie passiert.

  • Jennifer Gausche

Jennifer Gausche

Amoudara ist eine schöne kleine Stadt. Die erste Nacht hab ich ganz gut überstanden. Am nächsten Tag war dann die erste Besprechung wegen der Praktikumsplätze. Mir wurde gesagt, dass ich im Hotel in einem Laden arbeiten darf, was mich gefreut hat. Dort sollte es auch am nächsten Tag hingehen. Aber leider wurde daraus nichts, weil der Platz inzwischen durch eine Praktikantin eines anderen Projektes besetzt war. Die zweite Woche fing dann positiver an, da ich am Mittwoch ein Vorstellungsgespräch in einer Tierarztpraxis hatte. Das war schon mein Wunsch in Deutschland. Ich wollte einmal in diesen Bereich „reinschnuppern". Am folgenden Tag fing ich an zu arbeiten. Nun arbeite ich schon sechs Wochen in der Tierarztpraxis & Hundestation und muss sagen, dass es ein sehr schöner Beruf ist, der mir viel Spaß und Freude bereitet. Ich habe in der Zeit schon sehr viel gelernt und überlege, ob ich nicht vielleicht in diesen Bereich wechsle.

20.10.2010 | Rubrik: Artikel, GBB-Aktuell, Projekte | 0 Kommentare

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